Matinee am Sonntag
Johannes Merlini, CPPS
DER HEILIGE VON NEBENAN
Johannes Merlini ist hierzulande wohl ein unbekannter Mann. Er ist ein Missionar vom Kostbaren Blut und bei der Gründung der Gemeinschaft durch den Hl. Kaspar del Bufalo von entscheidender Bedeutung. Unsere Missionare vom Schellenberg gehören dazu. Er wurde am 28. August 1795 in Spoleto (Italien) geboren. Am 12. Januar 2025 wurde er in der Lateranbasilika in Rom seliggesprochen.
Wer war Johannes Merlini? Er wird gerne als der Heilige von nebenan bezeichnet. Das gewöhnliche Leben hat er auf aussergewöhnliche Weise gelebt. Ein italienischer Mitbruder beschreibt ihn so: „Don Giovanni ist einer von uns, der die Wege unserer Welt gegangen ist, inmitten der Grösse und des Elends, von denen der Mensch immer umgeben sein wird. Doch er hat demütig auf das Wort Gottes gehört und sich bemüht, es in seinem Leben umzusetzen.“
Johannes Merlini hat Maria De Mattias, die Gründerin der Gemeinschaft der Anbeterinnen des Blutes Christi, 40 Jahre lang weise begleitet. Zu ihnen gehören die ASC-Schwestern des Klosters St. Elisabeth.
In dieser Matinee wollen wir diese grossartige Persönlichkeit würdigen und besser kennen lernen.In der Bibel ist die Menschwerdungsgeschichte, wie sie von Gott vorgesehen ist, auf- und abgezeichnet.
Das Alte (AT) und Neue Testament (NT) und in besonderer Weise die Evangelien möchten uns ermutigen uns auf diese Entwicklung einzulassen. Anhand einiger Stellen aus den Evangelien können wir bestärkt werden unsere eigene Menschwerdung zuzulassen und sie aktiv zu wollen.
Leitung: P. Ferdinand Zech, CPPS, Provinzial der deutschen Provinz
Zeit: Sonntag, 27. April 2025
Ab 9.00 Uhr ist das Café geöffnet
9.30 bis 10.45 Uhr Vortrag und Austausch
11.00 Uhr Gottesdienst
Ort: Café und Vortrag im Kloster St. Elisabeth, Haus Maria De Mattias
Gottesdienst in der Klosterkapelle
Kosten: freier Eintritt; Anmeldung nicht erforderlich.
Auf der Höhe ihrer Zeit. Liechtensteins theologische Denker nach dem II. Vatikanischen Konzil
Liechtenstein ist für manches bekannt. Jedoch nicht unbedingt für seine theologischen Denker. Und das ist schade. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben nämlich vier Theologen, zwei davon liechten-steinische Staatsbürger und zwei mit jahrelangem Wohnsitz im Land, ihre theologischen Gedanken publiziert, die es wert sind, auch in der Gegenwart erinnert und diskutiert zu werden.
Es handelt sich um P. Dr. Fridolin Marxer aus Mauren, Jesuit in Basel, der sich unter anderem mit der mystischen Erfahrung, der philosophischen Frage nach Gott und der christlichen Armut auseinandergesetzt hat; um P. Dr. Laurenz Volken, Salettiner, Professor in Jerusalem, dessen Hauptwerk den Titel „Jesus der Jude und das Jüdische im Christentum“ trägt. Von 1987 bis 2002 lebte er im Haus Gutenberg, wo er Vorträge hielt und Aufsätze publizierte. Als dritter Theologe ist der ehemalige Pfarrer von Vaduz und Dekan von Liechtenstein, Franz Näscher, zu nennen. Er hat sich in verschiedenen Aufsätzen intensiv mit dem Thema Kirche befasst. Und schiesslich Dr. Theodor Bucher. Er war Rektor des Lehrerseminars Rickenbach, Studienleiter in der Paulus Akademie in Zürich, bevor er 1986 nach Vaduz zog, wo er in der Seelsorge tätig war. Seine Publikationen beschäftigen sich mit den Themen Kommunikation, Bildung und Werte.
Zentrale theologische Gedanken von P. Dr. Fridolin Marxer und P. Prof. Dr. Laurenz Volken werden an diesem Vormittag ausführlicher vorgestellt.
Leitung: Dr. Stefan Hirschlehner
Zeit: Sonntag, 07. September 2025
Ab 9.00 Uhr ist das Café geöffnet
9.30 bis 10.45 Uhr Vortrag
11.00 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Ort: Café und Vortrag im Kloster St. Elisabeth, Haus Maria De Mattias
Gottesdienst in der Klosterkapelle
Kosten: freier Eintritt; Anmeldung nicht erfoderlich.
Matinee im Advent
Das Thema mit detaillierter Ausschreibung folgt zu einem späteren Zeitpunkt.
Zeit: Sonntag, 07. Dezember, 2. Adventssonntag
Ab 09.00 Uhr ist das Café geöffnet.
09.30 - 10.45 Vortrag und Austausch
11.00 - 12.00 Gottesdienst
Ort: Vortrag im Kloster St. Elisabeth, Haus Maria De Mattias
Gottesdienst in der Klosterkapelle
Kosten: freier Eintritt; Anmeldung nicht erfoderlich